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"Gut Ding braucht Weil" - auch nach diesem Motto entstand diese Website. Geplant war sie bereits seit längerem, nun ist es endlich soweit und die neue Seite ist online. Vielen Dank an Barbara für die Unterstützung bei der grafischen Gestaltung. Viel Spass auf der neuen Website!

 
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La Dolce Vita - Italienreise nach Monopoli
Geschrieben von Andreas Friedl   
Donnerstag, 1. November 2007

ITALIENREISE NACH MONOPOLI
Italien"La Dolce Vita" - vom 14. – 26. Oktober 2007thumb_pasta machten wir unsere tolle Italienrundreise. Dank Mario und Ruth, welche die Reise perfekt geplant und auch durchgeführt haben, konnten wir schöne Eindrücke von Italien sammeln. Auf diesem Wege, nochmals ein herzliches Dankeschön an Mario und Ruth! Auf unserer Reise konnten wir das "typische Italien" kennenlernen, wie zum Beispiel das Land, die Leute, das Essen, die Kultur usw. Hier könnt ihr euch einen kleinen Eindruck vom Land Italien verschaffen. Vielen Dank an Ruth für das nette Reisetagebuch.

14. Oktober - Abfahrt von Bremgarten
BremgartenPunkt 7.20h starteten wir voller Vorfreude in unserem Luxusmobil Richtung Süden. Unser Privatchauffeur Roli fuhr uns souverän der ersten Etappe im Norden der Toskana entgegen. VecchinoTinoNach einem  Kaffeehalt und Schokoladeneinkauf von Carla in Bellinzona konnten wir  bald einmal italienische Luft schnuppern. Unser Grüppchen freute sich aber schon auf den ersten Capuccino auf der Autostrada! Die Autobahn führte uns über den Cisapass Aulla entgegen, wo wir unser erstes Gelato auf der Zunge zergehen liessen. Nach einer Ehrenrunde erreichten wir Francesca und Christian in Folegnano. Schon konnten wir die italienische Gastfreundschaft bei Apéro und Nachtessen mit verschiedenen Weinen genießen. Hubert machte sogar seine erste Bekanntschaft mit Tintenfisch! Schedles und Friedls gastierten im „al vecchio tino“ und wir Todiscos im kleinen Paradies von Francesca und Christian. Nochmals ganz herzlichen Dank an Buols für die grosszügige Einladung und die eindrückliche Fahrt zu ihrer „Masseria“. 

15. Oktober
LuccaUm 8.45h ging’s gemütlich nach Lucca. Die Fahrt in der Lunigiana mit den mehr oder weniger sanften Hügeln, sogar ein kleines Matterhorn beeindruckte uns, machte uns allen klar, CivitaDiBagnoregiodass Italien nicht nur aus der Poebene besteht. Unser Profiradler schoss einige Fotos und erfreute sich an den steigenden und neigenden Kurven. Nach einer dreistündigen Besichtigung der toskanischen Stadt Lucca fuhren wir unserem zweiten Ziel entgegen. Wahrlich eindrücklich wie Civita di Bagnoregio auf dem stark von Erosion bedrohten Hügel thront. Eindrücklich war auch unsere Herberge! Vor allem die Vorhangstangenringe und die antiken, wurmstichigen Holzbalken hatten es Roli und Andi angetan. Wir waren die einzigen Gäste und genossen unser Abendessen in besonderer Atmosphäre. S’Frühstück war a l’italiana, dafür waren alle unsere Getränke vom Vorabend im Preis inbegriffen.

16. Oktober  
PompeiiUnsere Abfahrt verschob sich immer etwas nach hinten! Um 9.00h stiegen wir in unseren Bus. Auf einer sehr natürlichen Landstrasse fuhren wir abenteuerlich durch Wiesen, PositanoÄcker und Weinreben Orvieto entgegen. Schon bald war wieder eine unserer obligaten Capuccino-Pausen fällig. Unser Reisleiter führte uns dann direkt nach Pompeii. Andi’s Fotokamera wurde hier reichlich beansprucht, was nur allzu verständlich war. Diese Stadt versetzte uns in Staunen und wir konnten uns bildlich das Treiben vor rund 2000 Jahren vorstellen. Auch bleibt uns Mario’s Parkplatzverhandlung in reger Erinnerung und Roli wird bestimmt noch einige Male an das neapolitanische Verkehrschaos zurückdenken! Anschliessend liessen wir die amalfitanische Küste mit dem azurblauen Meer, den steilen Kliffen, grüngelben Zitronenbäumen und verträumten Buchten auf uns einwirken. Am nächtlichen Strand von Positano labten wir uns mit Wein, Meeresfrüchten (wer wohl?) Pasta und Gelati. Den lauen Abend beendeten wir auf dem Hotelzimmerbalkon bei einem Becherchen Limoncello! Auch wir Frauen prosteten mit.

17. Oktober    
Amalfitanische KüsteEine wunderschöne Fahrt erwartete uns bis nach Salerno. Dank einem „Vorfahrer“ (Bus) waren die vielen engen Kurven mit den unzähligen Spiegeln fast ein Vergnügen! Wieder auf Materader Autostrada durchquerten wir den südlichen Apennin. Auf einer holprigen „Abkürzung“ durchs WWF Naturschutzgebiet am See von Miglionico entlang, erreichten wir den Agriturismo San Giuliano. Nonna Chito, wie immer sehr beschäftigt, begrüsste uns herzlich. Am Abend überraschte uns Sohn Pasquale mit einem fürstlichen Essen. Er entpuppte sich als Weinliebhaber und kulinarischer Experte. Dank gemeinsamen Interessen und Fachsimpeleien offerierte er uns einen speziellen Prosecco und Wein, was wir mit einer Tafel Schweizer Schokolade verdankten…. Andi machte hier die erste Bekanntschaft mit einer Kaktusfrüchte und dem italienschen Treiben auf dem Dorfplatz. Natürlich statteten wir dem Unesco Weltkulturerbe Matera auch einen Besuch ab. Die Höhlenwohnungen welche noch bis vor 50 Jahren bewohnt wurden beeindruckten auch uns.

18. Oktober      
StMariaDiLeucaStart um 9.00h nach Santa Maria di Leuca, dem südlichsten Punkt von Apulien. StMariaDiLeucaGallipoli war uns einen Besuch und ein Gelato wert. Allerdings behagte der Fischgeruch am Hafen nicht allen Reiseteilnehmern. Die unendlichen Olivenbäume auf dem Lande imponierten umso mehr. Soweit das Auge reichte erfreuten sie uns. Um 15.30h kamen wir im feudalen  Hotel Montecallini an. Wir genossen den Apéro am Meer. Hier wurde die „rock und lento“ Erklärung von Mario am Beispiel von Carla und Andi bildlich dargestellt, was für einem kleinen humorvollen Aufruhr sorgte….. Diese zwei Wörtchen begleiteten uns nun auf der ganzen Reise! Vom Strand bis zum Hotel konnten wir auch auf treue Hundebegleitung zählen. Am Abend dinierten wir dann bei „Mimi“ einem Gambero Rosso Koch (ital. Guide Michelin).

19. Oktober      
OtrantoDer steinigen, urchigen Küste entlang fuhren wir gegen Otranto. Ein eisig kalter Wind begleitete uns bei der Besichtigung dieses geschichtsträchtigen Städtchens. LaPortaVecchia2004Der Dom, mit den von türkischen Überfällen stammenden Skeletten, mit der von vielen Säulen bestückten Krypta, mit dem reich verzierten Mosaikboden, beeindruckte uns sehr. In Lecce lernten wir den „Barocco Leccese“ kennen. Auf dem Platz vor dem Dom gab’s dann wieder eine ausführliche Fotosession. Anschliessend fuhren wir endlich unserem eigentlichen Ziel entgegen. Monopoli begrüsste uns mit einer Kilometer langen, schwarzen Rauchsäule. Ein grosses Plastiklager brannte lichterloh und die Bevölkerung wurde aufgefordert, die Fenster zu schliessen und zu Hause zu bleiben. Im Nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass keine akute  Gefahr drohte. Unser erstes Nachtessen genossen wir in der  „Osteria Pericci“. Zuerst jedoch „verführte“ uns die foccacia vom Forno Santa Caterina und anschliessend ein Apéro im Café Venezia!

20. Oktober      
TrulliUm 7.00h  war Tagwach, denn wir holten Ursula vom Flughafen in Bari ab. Endlich waren wir vollzählig! Sofort ging’s dann nach Alberobello, der Trulli-Stadt. Leider fingen nun die Wetterkapriolen an, was unserer guten Laune jedoch nichts anhaben konnte. Am Abend entführten uns dann Mario+Mimma in die Tenuta Chianchizzia (mit der Olivenpresse). Die vielen, einheimischen Antipasti und die Orecchiette liessen unsere Herzen höher schlagen. Ganz besonders Ursula genoss die apulischen Köstlichkeiten. Der harte Kern unserer Gruppe, d.h. Andi, Mario und Ruth liessen den Abend  in einem gemütlichen Altstadtlokal, Andi mit Blick auf süditalienische Schönheiten, bei einem Cocktail ausklingen.

21. Oktober    
Da Regen heute unser stetiger Begleiter war, stiegen wir in die Unterwelt und besuchten die Grotten von Castellana. Eindrückliche Stalagmiten und Stalaktiten und Jahrtausende alte Gebilde liessen uns erstaunen. Nachher wärmten wir uns in der besten Gelateria von Italien in Polignano mit einer dickflüssigen heissen Schokolade auf. Ruth genehmigte sich dazu noch ein gelato con panna! Am Abend stieg dann eine Pizzaparty in der „Porta Vecchia“  mit anschliessender Spielrunde. Roli’s Armaturen-Club wurde an diesem Sonntag geboren.

22. Oktober 
OstuniRegenfrei konnten wir Ostuni besichtigen. Der Apéro auf dem Hauptplatz machte den Auftakt. AltesMonopoliDas weisse Städtchen zeigte sich von der schönsten Seite. Auf der Fahrt zum Meer fotografierten wir die einzigartigen Olivenbäume. Unsere dick verschmutzten Schuhe nahmen wir gerne in Kauf. An den Gestaden des Meeres assen wir unser „spuntino“. Die Gischt schäumte, die Sonne warf ihr Licht auf das Wasser, der Wind brach die Wellen, alle unangenehmen Gedanken verflogen, Freiheit und Sorglosigkeit umhüllte uns. Am Abend speisten wir im „Sagittario“. Den Tag beendeten wir mit einem nächtlichen Stadtbummel durch Polignano.

23. Oktober     
MasseriaConchiaHafenMonopoliWährend Mario den obligaten Coiffeurbesuch abstattete und die anderen Herren einen gezwungener massen ausgiebigen Capuccino genehmigten, schlenderten die Damen durch den Markt. Alle wurden irgendwie fündig. Sogar „gmärtet“ haben wir. Ein Abstecher zur Masseria Conchia lohnte sich sehr. Wieder wurden Olivenbäume geknipst. Am Hafen konnten wir dann noch die Ankunft der Fischerboote miterleben. Zum Apéro gab’s dieses Mal „dolci“! Unseren letzten Abend in Monopoli verbrachten wir mit Maria und Franco.



24. Oktober    
SanGiovanniRotondoSchon mussten wir Abschied nehmen. Unsere Heimreise führte uns zuerst zu SanGiovanniRotondoPadre Pio nach San Giovanni Rotondo. Die moderne Kathedrale von Renzo Piano beeindruck durch ihre Grösse, Schlichtheit, Grosszügigkeit, Rundbögen und Einzigartigkeit. Ein architektonisches Glanzstück. Die vielen Kurven bei der Überquerung des Gargano hinterliessen bei den Passagieren keine namhaften Spuren. Mit Schokolade, Guetzli oder Taralli lenkten wir unsere Mägen ab. Unser Hotel in Peschici lag am Meer, was einen beachtlichen Aufstieg zum Dorf bedeutete. Wir liessen es uns aber nicht nehmen, die vielen Stufen zweimal zu erklimmen, denn Capuccino-time und Abendessen lagen ja etwas weit auseinander! In der „Osteria da Mario“ machten wir Bekanntschaft mit den „Eisfrüchten“ und dem Lakritzenlikör.

25. Oktober    
LoretoCorinaldoNach einem Abstecher nach Loreto, wo wir den imposanten Dom mit der schwarzen Madonna besuchten, erreichten wir unser letztes Ziel. Corinaldo. Im kleinen mittelalterlichen Städtchen hausten wir in historischem Gemäuer. Beim kurzen Stadtrundgang stiessen wir überall auf Helloween Gestalten. Leider hat dieser amerikanische Brauch auch hier schon Einzug gehalten. Das letzte Abendessen genossen wir noch nach italienischer Sitte.



26. Oktober   
BremgartenAbfahrt um 9.20h, 680 km Autofahrt lagen vor uns. Roli chauffierte uns trotz Regen und Nebel sicher und entspannt nach Hause. Um 17.00h hielten wir Einzug in Bremgarten. Bei den Birchers gab’s ein feines Fondue zum Abendessen. Unser kleines, eingespieltes und gemütliches Grüppchen löste sich am nächsten Tag wieder auf. Voll mit neuen Eindrücken und Erlebnissen wenden wir uns nun wieder dem Alltag zu. In der Bildergalerie könnt Ihr euch einen Überblick verschaffen.